Kann es einen Song geben, der jeden glücklich macht? Coca-Cola und Rock Mafia sind dieser Frage auf den Grund gegangen. Das Ergebnis kann sich hören lassen: Hier geht's zu unserem ultimativen Gute-Laune-Song. Wir haben Tim James und Antonina Armato, das Songwriter- und Producing-Duo hinter Rock Mafia, gefragt, wie es dazu kam. 

Mit welchem Auftrag kam Coca-Cola auf euch zu?

Tim: Die erste Frage war: Könnt ihr den fröhlichsten Song der Welt produzieren? Ich dachte, klar können wir das. Die Frage ging aber noch weiter. Der Song sollte ein Mix aus 52 Songs aus der ganzen Welt werden. Da kam ich ins Stocken. Wir experimentierten mit verschiedenen Elementen aus den Songs und fragten uns immer wieder, was genau uns bei einzelnen Songs glücklich machte. Die schwierigste Herausforderung war, diese einzelnen Elemente wie unterschiedliche Stimmen und Rhythmen zu einem einzigen großen Mix zusammenzufügen. Es war eine Riesenaufgabe. Aber während wir an ihr rumbastelten, hatten wir immer ein großes Lächeln auf dem Gesicht.

Antonina: Ich glaube nicht, dass jemals zuvor jemand etwas Ähnliches versucht hat. Wir sind hier eine große Familie aus Musikern, Ingenieuren und Produzenten. Rock Mafia ist wie ein Orchester und Tim ist unser Dirigent. Er ist ein Genie, er hat eine einmalige Art und Weise, Musik zu hören. 

Fröhliche Sounds zu finden war nicht schwer, sie zusammenzubringen aber schon?

Tim: Genau. Die Songs hatten zum Beispiel unterschiedliche Tempi und Notenschlüssel, das mussten wir erst einmal zusammenbringen. Gerade diese Herausforderung machte unseren Song am Ende immer „fröhlicher.“ Wir konnten freier mit all den Elementen arbeiten, wir beschleunigten hier, verlangsamten dort und unterlegten mit anderen Rhythmen. Das machte wirklich Spaß.

Antonina: Ich wünschte nur, wir hätten den Prozess dokumentiert. Wir haben so viele lustige und glückliche Momente zusammen erlebt. Da steckt eine Menge gute Laune und Liebe im fröhlichsten Song der Welt. 

Coke hat den Musikpsychologen Dr. Adrian North zu dem Projekt hinzugeholt. Hat es euch etwas gebracht, mit ihm über seine Forschung und eure Arbeit zu sprechen?



Gute-Laune Song

Der Coca-Cola Gute-Laune-Song zum Download.


Tim: Ich fand die Zusammenarbeit absolut faszinierend. Ich bin Musiker, ich glaube an die Inspiration und folge bei der Arbeit vor allem meinem Herzen. Er hat uns wirklich umgehauen mit seinem Wissen darüber, wie sich Musik psychoakustisch auf Menschen auswirkt. Wir haben von ihm eine Menge gelernt. Die Erkenntnisse haben wir - so gut wir konnten - umgesetzt. Wir haben bestimmt einige Regeln verletzt, aber das Ergebnis fühlte sich richtig an. Es war großartig, zu sehen, dass wir bei vielen Dingen Hand in Hand gingen und wie unsere Musik Menschen berührt. Für mich ist Musik die einzige Form einer universellen Kommunikation.

Antonina: Anfangs waren wir ein bisschen skeptisch. Es kam mir gegensätzlich vor, wie wir arbeiten, bei uns läuft sehr vieles über Geist und Seele, wir haben keine Formeln. Aber dann haben wir verstanden, dass wir auch beide Seiten des Gehirns ansprechen können. 

Was war die schönste Belohnung für eure Arbeit?

Tim: Es war großartig, dass wir all diesen Künstlern die Möglichkeit geben konnten, Teil einer wunderbaren Zusammenarbeit zu sein. Wir wollten sicher sein, dass unser Projekt sie stolz machen würde, dass sie Lust haben, das zu teilen und darüber zu reden. Und für den ein oder anderen ist es wirklich der erste Schritt in eine hoffnungsvolle Karriere. 

Musikgeschmack ist subjektiv. Jeder hat seine eigene Vorstellung von einem Happy-Song. Wie klingt Lebensfreude für euch?

Tim: Das ist eine gute Frage. Ich denke, ein Happy-Song lenkt mich von Problemen ab und setzt meine Fantasie frei. Wenn ich Fan von einem Künstler bin, kann mich seine Musik glücklich machen. Manchmal liegt es auch an der Situation, ob ein Song mich glücklich macht oder nicht. Manchmal bin ich mir beim ersten Hören nicht sicher, ob ich ihn mag und Monate später frage ich mich, wie es jemals sein konnte, dass ich den Song nicht mochte. Ob ein Song jemanden glücklich macht, ist ein sehr individuelles Gefühl. Bei unserem Mix war es so, dass jeder einzelne Künstler seine einzigartige Version von Glück einbrachte und wir haben versucht, einen Song daraus zu machen, der so viel allgemeingültiges Glück enthält, wie möglich. 

Antonina: Für mich gibt es vor allem zwei Dinge, die einen Song zu einem Happy-Song machen. Zum einen gibt es welche, die mich, während ich sie höre, glücklicher machen. Zum anderen gibt es Songs, die ruhige, friedliche Momente der Lebensfreude zaubern, da mache ich die Augen zu und lasse mich treiben. Natürlich gibt es auch Happy-Songs, bei denen ich einfach aufspringen will und tanzen. 

Noch einmal zur Anfangsfrage: Habt ihr den ultimativen Gute-Laune-Song geschaffen?

Tim: Wir haben auf jeden Fall einen Song produziert, der Menschen glücklich macht. Letztlich entscheidet das Publikum darüber. Wir werden sehen, wie die Welt reagiert. 

Antonina: Was schon einmal gelungen ist: Der Song hat jedem, der bisher damit zu tun hatte, ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert. Das ist doch ein guter Anfang!


Hier geht's zum Coca-Cola Gute-Laune-Song.